StudiVZ’s Stellungnahme zu den neuen AGBs

Dezember 21st, 2007 | Tags:

StudiVZ ist um eine Begrezung des entstandenen Schadens bemüht, so scheint es zumindest. Diese Woche gerieten die Betreiber des riesigen sozialen Netzwerkes ziemlich negativ in die Schlagzeilen und ins Visier der Datenschützer. Die neuen allgemeinen Geschäftsbedingungen sind Grund für die Negativschlagzeilen. Mithilfe der neuen AGBs wäre es StudiVZ möglich personalisierte Werbung an ihre Kunden per Mail, SMS und IM zu senden. Bei personenbezogener Werbung liest man aus den Nutzerprofilen Interessen Vorlieben und evtl. auch Gewohnheiten heraus und passt dazu die Werbung an. Nun will Betreiber Marcus Riecke die ganze Situation entschärfen. StudiVZ hatte nie die Bestrebung die ihnen vom Nutzer anvertrauten Daten zu verkaufen. Gestern, in einem Treffen mit dem Berliner Datenschutzbeauftragten Alexander Dix, sollten die Rahmenbedingungen diskutiert werden. Über die Ergebnisse schweigen beide Seiten und verweisen nur darauf dass die Diskussionen noch nicht abgeschlossen sind. Nach außen Drang bis jetzt nur, dass es eine so genannte opt-out-Funktion geben soll, mit der der Benutzer die Personalisierung der Werbung verhindern kann. Weg von StasiVZ hin zu alter Sympathie heist wohl der neue Kurs. Dennoch bleibt ein bitterer Beigeschmack, denn wer bis März die neuen AGBs nicht akzeptiert fliegt einfach raus.

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