StudiVZ’s Stellungnahme zu den neuen AGBs
StudiVZ ist um eine Begrezung des entstandenen Schadens bemĂŒht, so scheint es zumindest. Diese Woche gerieten die Betreiber des riesigen sozialen Netzwerkes ziemlich negativ in die Schlagzeilen und ins Visier der DatenschĂŒtzer. Die neuen allgemeinen GeschĂ€ftsbedingungen sind Grund fĂŒr die Negativschlagzeilen. Mithilfe der neuen AGBs wĂ€re es StudiVZ möglich personalisierte Werbung an ihre Kunden per Mail, SMS und IM zu senden. Bei personenbezogener Werbung liest man aus den Nutzerprofilen Interessen Vorlieben und evtl. auch Gewohnheiten heraus und passt dazu die Werbung an. Nun will Betreiber Marcus Riecke die ganze Situation entschĂ€rfen. StudiVZ hatte nie die Bestrebung die ihnen vom Nutzer anvertrauten Daten zu verkaufen. Gestern, in einem Treffen mit dem Berliner Datenschutzbeauftragten Alexander Dix, sollten die Rahmenbedingungen diskutiert werden. Ăber die Ergebnisse schweigen beide Seiten und verweisen nur darauf dass die Diskussionen noch nicht abgeschlossen sind. Nach auĂen Drang bis jetzt nur, dass es eine so genannte opt-out-Funktion geben soll, mit der der Benutzer die Personalisierung der Werbung verhindern kann. Weg von StasiVZ hin zu alter Sympathie heist wohl der neue Kurs. Dennoch bleibt ein bitterer Beigeschmack, denn wer bis MĂ€rz die neuen AGBs nicht akzeptiert fliegt einfach raus.
