Microsofts Open-Source-Lizenz
Diesen Sommer hatte Microsoft zwei eigene Lizenzen ausgearbeitet MS-PL (Microsoft Public License) und MS-PL (Microsoft Reciprocal License), beide worden bei der Open-Source Initiative eingereicht. Diese Institution entscheidet darüber ob eine Lizenz offiziell als Open-Source-Lizenz bezeichnet werden darf. Beide Lizenzen bekamen das Gütesiegel Open Source. Nun muss jeder Zweifler daran glauben das auch die Redmonder Teile ihres Source-Codes uneingeschränkt teilen möchten. Passend zur Zusprache des Open Source-Staus der Lizenzen startete Microsoft auch gleich ein Webportal für freie Software. Laut Microsoft soll der Schritt ins Feindeslager dazu dienen die Kompatibilität mit Microsoft-Anwendungen zu verbessern. Viele alteingesessene Open-Sourceler trauen dem Redmonder Softwaregiganten aber nicht über den Weg und verweigern die Einsicht in Microsofts Code-Geheimnisse.
