nForce-SLI-ChipsÀtze 750a und 780a
Lange hat es gedauert, doch was lange wĂ€hrt wird endlich gut. NVidia stellte nun offiziell die neuen MainboardchipsĂ€tze fĂŒr AMD-CPUs mit AM2+Sockel vor. Damit werden nun nach gut zwei Jahren die nForce-SLI-ChipsĂ€tze 570 und 590 abgelöst. Die nForce-SLI-ChipsĂ€tze 750a und 780a sind fĂŒr PCs im mittleren bis oberen Preissegment gedacht. GröĂte Neuerung an der ChipsĂ€tzen ist sicherlich das von NVidia seit Anfang des Jahres beworbene Hybrid SLI Model, bei dem der Grafikchip des Mainboards und die zusĂ€tzlich eingebaute Grafikkarte sich in ihren FĂ€higkeiten ergĂ€nzen. Der Bildschirm wird dabei an den Ausgang auf dem Mainboard angeschlossen. Im Normalbetrieb lĂ€uft einzig und allein der Onboard-Chipsatz, das spart zum einen Strom und macht den PC um einiges leiser, das die zusĂ€tzlich eingebaute Grafikkarte komplett abgeschaltet wird. Wird nun mehr Grafikleistung verlangt wie beim Spielen moderner 3D-Spiele, schaltet das Board sofort auf die aufgesteckte, leistungsfĂ€higere Grafikkarte um und schleift das Signal durch den Anschluss auf dem Board zum Monitor. Funktionieren soll das ganze aber nur mit den neuen GeForce Grafikkarten ab den Modellen GF 9800. Der zweite neu verfĂŒgbare Modus nennt sich GeForce Boost und soll wie der Name schon erahnen lĂ€sst die eingebaute GeForce-Grafikkarte nochmal ein bisschen beschleunigen. Dies wiederum klappt zur Zeit nur mit den alten GeForce Grafikkarten aus dem Low-Price-Segment, wie der 8400 GS oder der 8500 GT. FĂŒr alle anderen Grafikkarten im mittlere oder oberen Teil des NVidia-PreisgefĂŒges ist der Onboard-Grafikchip schlichtweg zu langsam um echte UnterstĂŒtzung liefern zu können. Dennoch kann man sagen es ist doch fĂŒr jeden was dabei, sowohl fĂŒr die Sparer als auch fĂŒr die Leistungsjunkies, nur leider nicht in der sicherlich gewĂŒnschten Aufteilung. Ansonsten gibt es leider nicht sehr viel neues, Gigabit-LAN, 12 USB-Ports, 6 SATA-AnschlĂŒsse, einen Parallel-ATA-Kanal und HD-Audio onboard, 2 PCI Express x8 (750a) bzw. x16 (780a) SteckplĂ€tze, 3 bzw. 5 PCI-PlĂ€tze und Platz fĂŒr DDR2-RAM bis 1066 MHz. Die ersten 750a-SLI-Boards liegen preislich knapp ĂŒber den 100 Euro, fĂŒr ein 780a-SLI-Board muss man dann schon mindestens 165 Euro auf den Tisch legen.
