NVidia Geforce GTS 240
NVidia bringt mal wieder eine neue Grafikkarte für das mittlere Preissegment auf den Markt. Verbaut wird in der Geforce GTS 240 ein alter G92b-Grafikchip (55nm, 675 MHz) mit 112 Shader-Rechenkernen (1620 MHz). Der DDR3-Speicher läuft mit 1100 Mhz Taktung über ein 256 bit breites Speicherinterface. Wer jetzt denkt diese Werte kommen mir doch irgendwie bekannt vor, der irrt hier nicht. Wie in der Vergangenheit schon oft versucht der größte Grafikchiphersteller den Kunden alte Ware in einer neuen Verpackung aufzutischen. Die Geforce GTS 240 entspricht zu 100 Prozent der Geforce 9800 GT. Damals wie heute lassen sich 2 Exemplare der GTS 240 per SLI im Verbund betrieben, aber leider keine 3. Mit einer Leistungsaufnahme von 120 Watt ist die Karte für die heutige Zeit doch recht moderat. Von einem Kauf würde ich dennoch abraten, da der verbaute G92b-Chipsatz schon mehr als angestaubt ist und noch nicht einmal DirectX 10.1 unterstützt. Zudem finde ich die Politik von NVidia, alte Grafikkarten unter neuem Namen neu aufzulegen und so dem Kunden als etwas neues zu verkaufen, unter aller Kanone.
