Windows XP bis Juni 2010 auf dem Markt

April 4th, 2008 | Tags:






Nachdem es ja schon einige Petitionen zum Erhalt von Windows XP als Alternative zu Windows Vista gab liefern nun die sogenannten Billig-PCs den Redmondern einen triftigen Grund Windows XP lĂ€nger als geplant zu verkaufen. Die von Microsoft als Ultra-Low-Cost PCs bezeicheten Systeme wie der Asus Eee PC feierten von Ende 2007 bis heute einen unerwarteten Erfolg. Das Mininotebook zum Surfen und Schreiben war zeitweilig aufgrund der großen Nachfrage bei vielen HĂ€ndlern fĂŒr mehrere Wochen ausverkauft. Auf solchen Minimalsystemen wĂŒrde Windows Vista aufgrund des Ressourcenhungers nicht mehr lauffĂ€hig sein. Um aber diesen Markt nicht komplett an den Open-Source-Konkurrenten Linux abzutreten bleibt nun Windows XP bis Juni 2010 nicht nur fĂŒr die Hersteller der Ultra-Low-Cost PCs verfĂŒgbar. Ein weiterer Grund ist auch die Kritik vom eigenen Partner in Sachen Hardware, BranchenfĂŒhrer Intel. Intel bringt dieses Jahr noch den eigentlich fĂŒr mobile GerĂ€te und Notebooks gedachten Atom-Prozessoren auf den Markt, der sich aber auch fĂŒr die Billig-Pcs besondes gut eignen wĂŒrde. Bisher war der Ausgabeschluß von Windows XP von Januar 2008 schon auf Juni 2008 verschoben wurden. Mit der neuen VerlĂ€ngerung bis 2010 könnte Windows Vista ein Nieschendasein drohen, wie es seinerzeit bei Windows ME war. Denn fĂŒr 2010 ist schon das neue Windows 7 geplant. Im Moment scheuen sich noch viele Nutzer des alten, stabilen Windows Xp den Umstieg auf das oft kritisierte Vista und so wird es auch noch eine weile bleiben, ich persönlich werde auch solange wie möglich noch Windows XP benutzen und wenn es geht dann erst auf Windows 7 wechseln.



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