Resultate aus der Windows 7 Open Beta
Es ist nun schon einige Zeit her, dass Microsoft seinen jüngsten Spross frei zum Testen angeboten hat. Nun ist es Zeit ein Resümee zu ziehen. Laut Angaben der Redmonder sind über eine halbe Million Fehlerberichte eingetroffen. Eine ungewöhnlich und vor allem neue Situation für Microsoft, so gab es vorher immer nur Berichte aus Closed Betas, vom Leuten die mit dem Rechner umzugehen wissen und in Entwicklungen involviert waren. Nun kommen die Kommentare direkt vom Kunden. Selbiges gilt auch für die Verbesserungsvorschläge und Anregungen, die nun von Leuten kamen die keine Vorstellung davon haben wie sich das gewünschte Feature oder die geänderte Funktion auf das Betriebssystem auswirken würden oder welcher Arbeitsaufwand hinter dem Wunsch steht. Steven Sinofsky, Senior Vice-Präsident der Windows und Windows Live Engineering Gruppe, erklärt dazu, dass man sich mit allen Rückmeldungen auseinandersetzt aber die Entscheidungen, was nun wirklich noch in Windows 7 einfließt keineswegs leichtfertig treffen wird. Es muss hier zum einen das Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen berücksichtigt werden zum anderen darf man die Sicherheit des Betriebssystems nicht außer Acht lassen. Positives gibt es von der Treiberkompatibilität und Hardwareinstallation zu berichten. Gute drei viertel aller Hardware wurde sofort bei der Installation fehlerfrei eingerichtet, die restlichen 25% waren nach den automatischen Updates zur Verwendung bereit. Nur wenige Exoten bedurften einer manuellen Installation. Für mich ist dies wieder ein Grund nicht mehr auf Vista umzusatteln und mich auf Windows 7 zu freuen, das ja vielleicht doch noch in diesem Jahr auf den Markt kommt.
