Nach dem kürzlichen Chaos um Windows 7 ist Microsoft selbst etwas an die Öffentlichkeit entglitten. In einer Roadmap (zeitliche Planung für kommende Releases) wird der Windows 7 Nachfolger Windows 8 auf das Jahr 2012 datiert. Ob da ganze nun wirklich unabsichtlich aus dem Hause Microsoft gelangt ist oder ob die Presse- und PR-Abteilung einfache gute Arbeit geleistet hat bleibt mal dahingestellt. Wenn man vom bisherigen Entwicklungszyklus von Microsoft ausgeht, wird Windows 8 nicht wirklich der Bringer werden. So gab es seit Windows 95 immer ein gutes und ein schlechtes Betriebssystem im Wechsel. Ein neues Serverbetriebssystem ist in der Roadmap allerdings noch nicht enthalten. Dies lässt drei Vermutungen aufkommen: 1. es gibt bis dahin noch kein neues, 2. es ist noch nicht klar wie das neue System heißen wird oder 3. die Entwicklung von Desktopbetriebssystem und Serverbetriebssystem werden zusammengeführt. Jetzt sollte man sich aber erstmal auf Windows 7 freuen.
Es ist kaum zu glauben, Windows 7 ist noch nicht einmal annähernd auf dem Markt und trotzdem haben Softwarepiraten schon einen Crack und bieten die RTM-Version zum Download an. Mittlerweile konnte die Quelle allen Übels ermittelt werden. Das RTM-Release wurde inklusive Serial aus dem Hause Lenovo entführt. Der Notebookhersteller zeigte sich über den Vorfall betroffen. Mithilfe dieser Version konnte von einigen Crackern auch ein sognannter Activator (Aktivator) entwickelt werden mit dem Windows 7 aktiviert werden kann. Zudem umgeht man mit diesem Crack auch noch die WGA (Windows Genuine Advantage), mit der Microsoft die Echtheit ihrer Produkte prüft. Die Lenovo-Serial wurde mittlerweile auf die Blacklist gesetzt. Leider nützt das dem Unternehmen Microsoft auch nichts mehr, da die Cracker die Online-Aktivierung durch den Activator sowieso umgehen. Dieses Wochenende wird Windows 7 übrigens im MSDN- und Technet-Netzwerk freigegeben.
Am Donnerstag hat es Microsoft geschafft, das neue Betriebssystem Windows 7 ist fertig programmiert. Die letzten Tage wurde Win7 in der Qualitätsabteilung ausgiebig getestet und scheinbar für gut befunden. Die letzte RC-Version trägt den Namen Windows 7 Build 7600. Nun geht die stable Version in die Presswerke. Ab dem 22.10.2009 wird es dann die DVDs in den Läden geben. MSDN- und Technet-Teilnehmer werden die Version wie üblich schon wesentlich eher bekommen. Angepeilt ist hier der 6. August 2009. Zudem hat sich die Browserfrage auch noch geklärt. In Europa gab es die Diskussion ob man denn dem Nutzer einen vorinstallierten Internet Explorer aufzwingen dürfe. So hatte Microsoft zuerst den Entschluss gefasst Windows 7 ohne einen Browser auszuliefern. Nun wurde diese Idee durch eine andere abgelöst. So soll der Nutzer während der Installation gefragt werden welchen Browser er installiert haben möchte. Was allerdings die Alternativen sind ist noch nicht bekannt in Frage kämen Firefox, Opera, Chrome und Safari.
Mandriva Linux hat eine lange Geschichte. Vor 2005 trug es noch den Namen Mandrake. Insgesamt sind seit 1998 16 Versionen von Mandrake Linux released worden. Ab 2005 kam dann jedes halbe Jahr ein Mandriva-Release. Mandriva Linux gibt es in verschiedenen Versionen:
Mandriva One
Mandriva Linux Free
Mandriva PowerPack
Mandriva Corporate Desktop und Mandriva Corporate Server
Mandriva Flash
Kostenlos sind allerdings nur die Releases Mandriva One und Mandriva Linux Free. Ich habe Mandriva One 2009.1 Spring getestet. Mit Mandriva bekommt man ein sehr stabiles und ausgereiftes Linux. Es kann wahlweise mit KDE oder
Nachdem ich vor einigen Monaten schon einmal den Vorgänger Fedora 10 - Cambridge getestet hatte und eigentlich doch recht zufrieden war, musste ich mir nun auch einmal die neue Version Fedora 11 - Leonidas zu Gemüte führen. Getestet hab ich die Red Hat Open-Source-Version mittels VMWare. Daher kann ich hier nicht viel zu den Desktopeffekten sagen. Nur soviel dazu, es ist wieder ein Compiz mit installiert und der aus Fedora 10 bekannte Dialog zur Einstellung der Effekte ist auch wieder mit an Board. Also kurz um Desktopcube und Wobbling Windows funktionieren. Die Paketverwaltung bleibt wie auch bei Fedora 10 auf RPM-Basis und dürfte Umsteiger aus Debian und Debianderivaten wenig begeistern. So muss man etliche Paketquellen nachpflegen um an Codecs und die gewünschte Software zu kommen.
Ich finde hier APT um einiges einfacher und sauberer. Diese Ansicht teilen langjährige Fedora-, Suse- oder Mandriva-Nutzer sicherlich nicht. Mit dem Inhalt der Pakettrees lehnt sich Fedora 11 ein Stück weit aus dem Fenster. Elementare Programme wie der Browser oder ein Email-Client stehen nur als die aktuellen Beta-Versionen in der Paketverwaltung. Gemeint sind natürlich die Mozilla-Produkte Firefox (hier als Version 3.5 Beta 4) und Thunderbird (hier als Version 3.0 Beta 2). So etwas erweckt in mir den Verdacht, dass Fedora einfach nur der Spielplatz ist um Tests für das kostenpflichtige Red Hat Linux durchzuführen, denn die stabilen Versionen Firefox 3 und Thunderbird 2 werden in den Paketen nicht mehr angeboten.
Alternativ zu Thunderbird
Heute morgen hat Microsoft die Vorbestellung für Windows 7 freigegeben. Doch es war nicht eine normale Vorbestellung, es gab Windows 7 zum Schnäppchenpreis von 50 Euro. Man konnte sich vorab eine Home Premium Version von Windows 7 sichern, die man dann sofort nach dem Release, geplant für den 22.10.2009, zugeschickt bekommt. Das kommende Betriebssystem hat in der Home Premium Version einen Neupreis von 120 Euro, das heißt man hätte mehr als die Hälfte mit der Vorbestellung gespart. Das Angebot galt aber nur solange der Vorrat reicht und dass so ein Vorrat nicht lange halten muss bewies der heutige Morgen. Noch vor dem Mittag waren nicht nur alle Versionen verkauft, sondern auch einige Server gnadenlos überlastet. Dies betraf auch große Onlineshops wie z.B. Amazon. Auf deren Seite waren viele Kunden pünktlich online, konnten aber ihre Bestellung einfach nicht abschließen. Glückwunsch an alle die eine Lizenz ergattern konnten für die Anderen heißt es nun erstmal warten, da Microsoft die Preise auf jeden Fall bis zum 31.12.2009 oben halten will.
Die Starter Edition von Windows 7 sollte bisher nicht nur für Low-End-Pcs, sondern auch für Low-End-User gedacht sein. Nur 3 Tasks, beschränkter Desktop-Hintergrund und kein Aero bzw. keinen Media-Center. In einem Punkt wird die billigste Version des neuen Windows 7 nun doch noch aufgewertet. So soll laut einem Blog-Eintrag von Paul Thurrott wenigstens die 3-Programme-Beschränkung wegfallen. Anders sieht es beim Thema Aero und Media-Center aus. Beides wird bei der Windows 7 Starter Edition nicht dabei sein. Auch eine 64-bit Version
Mit einer neuen Aktion macht Microsoft wieder Schlagzeilen und heizt gleizeitig wieder die Gerüchtküche um einen Termin für das neue Betriebssystem Windows 7 an. Ab dem 26.06.2009 bekommen alle Käufer eines neuen PCs mit Windows Vista eine sogenannte Upgrade-Option auf Windows 7.
Was ist das und wie funktionierts?
Ganz einfach, wer nach dem Stichtag ein Vista-Gerät kauft kann mit seinem Kaufbelg und seiner Serial dann bei Microsoft auf Windows 7 upgraden und das zum Schleuderpreis von 15 - 25 Euro.
Eigentlich sollte heute die Finalversion der beliebten Linuxdistribution Ubuntu auf den Servern landen. Scheinbar dauert es nun doch noch einige Stunden oder Tage bis Ubuntu 9.0.4 - Jaunty Jackalope stable wird. Ich selbst habe schon vor einigen Tagen die erste 9er Version installiert, als bei mir Fedora auf meinem Laptop einfach mal zu langweilig wurde. Das erste positive was mir aufgefallen ist, dass sofort alle Treiber gefunden wurden und auch mein Atheros WLAN Chip nun endlich keine Umstände mehr macht.
Installation
Die Installation ist einfach wie immer gehalten. Einfach die CD oder DVD herunterladen, einlegen und vom optischen Medium booten (sollte im BIOS eingestellt sein). Es erscheint ein Auswahlmenü in dem man einfach die Sprache wählt und danach entweder Ubuntu starten oder gleich installieren kann. ich empfehle hier immer erst einmal die Live-Funktion zu verwenden, mit der Ubuntu direkt von der CD gestartet wird. Das dauert zwar eine Weile, man kann aber erstmal nachsehen ob für das System alle Treiber gefunden werden und ob alles wie gewünscht funktioniert. Läuft dann alles wie gewünscht findet man auf dem Desktop ein Symbol installieren, dort einfach doppelklicken. Es werden noch einige Fragen nach Region, Name, Benutzername und Passwort gestellt und natürlich noch die Frage nach der Partitionierung. Wenn nebenbei noch ein Windows auf dem Rechner bleiben soll dürfen sie diese Partition nicht löschen. Ein Auswahlmenü welches Betriebssystem sie starten möchten installiert Ubuntu automatisch. Wenn noch nichts installiert ist empfiehlt es sich aber immer erst das Windows und dann das Linux zu installieren.
Ist es ein dummer Fehler gewesen oder kühle, kalkulierte Marketingstrategie. Bei Microsoft kann man es nie sagen, da bei den Redmondern einfach beides nicht nur möglich sondern wahrscheinlich ist. Doch worum geht es eigentlich? Bisher wurde viel, oft, lange und heiß über den Release-Termin der neuen Testversion von Windows 7, dem ersten Release Candidate diskutiert und vermutet. Gestern gab es nun mehr oder weniger einen "Fehler" auf Microsofts TechNet-Seite der erstmals einen offiziellen Termin Anfang Mai 2009 bestätigte. Ob das ganze nun ein Zufall, Unfall oder Wille von Microsoft war ist am Ende auch ziemlich egal. Hauptsache es gibt mal wieder ein bisschen was neues zu sehen und zu probieren. Bereits die Open Beta lief bei mir stabil und flott, nun bin ich natürlich auch gespannt wie der Weg zum stable Release weiter gemeistert wird. Betreibbar wird der Release Candidate von windows 7 dann bis zum 01.06.2010 bleiben also etwas über ein Jahr. Das sollte nun endgültig zum Aus von Vista führen und das ist auch gut so.
Bisher habe ich fast ausschließlich Debian und Debian-Derivate benutzt, wenn mir der Sinn nach Linux Stand. Mit dem zugegebener Maßen nicht mehr ganz so neuen Fedora 10 wollte ich mir mal einen anderen Zweig der Linux-Entwicklungen anschauen. Fedora ist der freie Open-Source-Zweig von Red-Hat-Linux, von dem böse Zungen behaupten, dass er nur zum testen für die kostenpflichtige Red Hat Version ist. Man muss aber sagen, dass sich die Entwickler sich wirklich Gedanken gemacht haben Fedora Linux weiter zu vereinfachen. Dem renommierten Linuxnutzer fällt sofort das aufgeräumte Menü auf dass in anderen Distributionen doch recht zugemüllt ist und es Einsteigern oft schwer machen sich zurecht zu finden. Auch Notebook-Besitzer mit WLAN dürfen sich freuen, so wird fast jeder WLAN-Chipsatz von Haus aus erkannt und eingerichtet. Dieses Detail ist bei den Anderen bisher eher suboptimal gelöst. Im Paketmanagement hingegen liegt Fedora mit den RPMs leider immer noch weit zurück hinter Debian, Ubuntu und Co, APT ist hier deutlich stabiler, löst die Abhängigkeiten sicherer auf und bringt dem Nutzer daher wesentlich weniger Probleme beim Installieren von komplexen Programmketten. Ein weiteres nettes Detail: Compiz-Fusion